Gute Truppe

Ratgeber für Kita-Leitungen und Teams

Konzeptionstag in der Kita gestalten

Ihr plant einen Konzeptionstag und sucht Ideen für den Ablauf? Hier findet ihr einen Tagesplan zum Ausdrucken, Methoden für jede Phase, zwölf Themen mit Leitfragen und eine Vorlage für die Elterninfo.

Eine gemischte Gruppe in weißen Overalls vor einer bunt bespritzten Wand
Und nachmittags? Zusammen etwas erleben

Was ist ein Konzeptionstag?

An einem Konzeptionstag arbeitet das ganze Team an der pädagogischen Konzeption und an der Jahresplanung. Ihr prüft, was in der Konzeption heute noch gilt, und schreibt neu, was sich überholt hat. Die Kita bleibt an diesem Tag in der Regel geschlossen, die Eltern kennen den Termin aus dem Jahresplan.

Ein pädagogischer Tag ist ein Arbeits- und Fortbildungstag für das ganze Team, meist mit einem Schwerpunktthema. Beim Teamtag steht das Miteinander im Vordergrund, oft ist das ein halber Tag, der mit einer gemeinsamen Aktivität endet. Ihr könnt Konzeptionstag und Teamtag auch verbinden: vormittags an der Konzeption arbeiten, nachmittags zusammen etwas erleben.

Tagesplan zum Ausdrucken

Von 08:30 bis 16:30, mit Methode und Material für jeden Punkt. Wie die Methoden funktionieren, steht weiter unten.

Tagesplan für unseren Konzeptionstag

Tagesplan zum Ausdrucken
ZeitProgrammpunktMethodeMaterial
08:30Ankommen und gemeinsam frühstückenStimmungsbarometerFlipchart, Klebepunkte
09:00EinstiegAufstellung im Raum, Erwartungskarten, SpielregelnModerationskarten in zwei Farben, Stifte, Pinnwand, Flipchart
09:30Themen sammelnAmpel-Check, PunktenKonzeption als Ausdruck, Kreppband, Flipchart, Klebepunkte in Rot, Gelb, Grün
10:15Kaffeepause, ab 10:30 am Thema arbeiten, erste RundeWorld CaféPapiertischdecken, dicke Stifte, drei Tische
11:30Am Thema arbeiten, zweite RundeKopfstandFlipchart, Stifte
12:00Ergebnisse festhaltenTextwerkstattKonzeption als Ausdruck, Laptop oder Papier
12:30Mittagessen, danach Rundgang an den PlakatenGalerierundgangPlakate, Kreppband, Haftzettel
13:15Ergebnisse festhalten, danach Abschluss der KonzeptarbeitWer macht was bis wann, Parkplatz leeren, Koffer und Papierkorb, FotoprotokollFlipchart, Stifte, Haftzettel, Handy
14:00Gemeinsame Aktivität in eurer StadtOrtswechselje nach Idee
16:30Ausklang, wer mag, bleibt noch zum EssenBlitzlichtkeins

Ein Beispiel. Bis zur Aktivität sind zehn Minuten Weg eingeplant. Braucht ihr länger, kürzt die zweite Arbeitsrunde und brecht früher auf. Steht euer Thema schon fest, kürzt das Themensammeln. Im kleinen Team reichen beim World Café zwei Tische und zwei Runden. Passt eine Methode nicht zu euch, nehmt eine andere aus derselben Phase.

So bereitet ihr den Tag vor

  1. 1

    Termin früh festlegen

    Tragt den Tag in den Jahresplan ein, bevor das Kita-Jahr beginnt. Klärt vorher mit dem Träger, welche Schließtage euch zur Verfügung stehen und ob der Elternbeirat gehört werden muss.

  2. 2

    Ziel und Wünsche klären

    Schreibt auf, was am Ende stehen soll, etwa ein überarbeitetes Kapitel und eine Aufgabenliste. Hängt zwei bis drei Wochen vorher ein Plakat ins Teamzimmer: Was sollten wir am Konzeptionstag klären? Am Tag selbst hängt es mit im Raum.

  3. 3

    Rollen verteilen

    Legt fest, wer moderiert, wer auf die Zeit achtet und wer fotografiert. Bestimmt auch, wer die Ergebnisse danach ins Reine schreibt, sonst bleibt es an der Leitung hängen.

  4. 4

    Konzeption griffbereit haben

    Schickt die aktuelle Fassung vorher ans Team, gerade Neue kennen sie vielleicht noch nicht. Druckt sie für den Tag aus und trennt die Kapitel, damit ihr sie im Raum aufhängen könnt. Legt auch den Jahresplan bereit.

  5. 5

    Material packen

    Für den Plan oben braucht ihr ein Flipchart, eine Pinnwand mit Nadeln, Moderationskarten in zwei Farben, dicke Stifte, Klebepunkte in Rot, Gelb und Grün, Haftzettel, Kreppband, Papiertischdecken, Laptop oder Papier und ein Handy. Probiert vorher aus, ob die Stifte noch schreiben.

  6. 6

    Raum herrichten

    Ihr braucht Stühle in Erwachsenengröße, Platz für einen Stuhlkreis und drei Tische. Bleibt ihr in der Kita, stellt das Telefon um und hängt einen Zettel an die Tür.

  7. 7

    Essen und Nachmittag klären

    Legt fest, wer Frühstück und Mittagessen besorgt, und fragt nach Unverträglichkeiten. Plant die gemeinsame Aktivität früh ein und klärt mit dem Träger, wer sie bezahlt und ob sie als Arbeitszeit zählt.

Methoden für jede Phase

Einstieg

In der ersten halben Stunde kommt ihr aus dem Alltag an und klärt, was der Tag leisten soll.

  • Stimmungsbarometer

    5 Min. · Material: Flipchart, Klebepunkte

    Zeichnet eine Skala von Sonne bis Gewitter aufs Flipchart. Beim Ankommen kleben alle ihren Punkt dorthin, wo sie gerade stehen. Niemand muss etwas erklären, ihr seht aber gleich, wie das Team in den Tag geht.

  • Aufstellung im Raum

    10 Min. · Material: keins

    Stellt euch in einer Reihe auf: Wer ist am längsten in dieser Kita, wer am kürzesten? Dann eine zweite Frage, etwa: Wie gut kenne ich unsere Konzeption? Zwei oder drei sagen kurz, warum sie dort stehen.

  • Erwartungskarten

    15 Min. · Material: Moderationskarten in zwei Farben, Stifte, Pinnwand

    Auf grüne Karten schreibt ihr, was heute passieren soll, auf rote, was nicht. Pinnt alles an und lest es vor. Die Moderation sagt gleich, was der Tag schafft und was einen anderen Termin braucht.

  • Spielregeln

    5 Min. · Material: Flipchart, Stift

    Schreibt drei bis fünf Regeln auf, etwa: Handys weg, ausreden lassen, Kritik an der Sache. Dazu kommt ein leeres Blatt als Parkplatz: Was gerade nicht passt, landet dort und kommt später dran.

  • Partnerinterview

    10 Min. · Material: keins

    Geht zu zweit zusammen, am besten mit jemandem aus einer anderen Gruppe. Fragt einander je drei Minuten: Was gelingt uns als Kita richtig gut? Danach nennt jedes Paar eine Antwort in der großen Runde.

Themen sammeln

Aus vielen Anliegen wird eine kurze Liste, an der ihr heute wirklich arbeitet.

  • Ampel-Check

    30 Min. · Material: Konzeption als Ausdruck, Kreppband, Klebepunkte in Rot, Gelb, Grün

    Hängt die Kapitel eurer Konzeption im Raum auf. Alle gehen herum und kleben Punkte: Grün stimmt, Gelb braucht Arbeit, Rot passt nicht mehr zum Alltag. Dann schaut ihr gemeinsam dorthin, wo sich Rot und Gelb häufen.

  • Kartenabfrage

    20 Min. · Material: Moderationskarten, dicke Stifte, Pinnwand

    Stellt eine Frage, etwa: Was sollten wir dieses Jahr klären? Alle schreiben bis zu drei Karten, pro Karte ein Gedanke. Lest sie vor, pinnt sie an und schiebt Ähnliches zusammen. Jede Gruppe bekommt eine Überschrift.

  • Schreibgespräch

    15 Min. · Material: Plakate, dicke Stifte

    Legt Plakate mit je einer Frage auf die Tische. Alle gehen schweigend herum, schreiben dazu und antworten auf das, was schon dasteht. So kommen auch die Stillen zu Wort. Zum Schluss lest ihr die wichtigsten Sätze vor.

  • 1-2-4-Alle

    15 Min. · Material: Zettel, Stifte

    Zu einer Frage denken alle erst zwei Minuten allein nach, sprechen dann drei Minuten zu zweit und fünf Minuten zu viert. Jede Vierergruppe bringt ihre wichtigste Idee in die große Runde. Das geht auch in großen Teams schnell.

  • Punkten

    15 Min. · Material: Flipchart, Klebepunkte

    Schreibt die Themen untereinander aufs Flipchart. Alle kleben drei Punkte dazu, höchstens zwei zum selben Thema. Aus den ein bis zwei Themen mit den meisten Punkten macht ihr Fragen für die Arbeitsrunde, der Rest kommt auf den Parkplatz.

Am Thema arbeiten

Das ist der längste Arbeitsblock des Tages, wechselt darum zwischen großer Runde, Kleingruppen und Bewegung.

  • World Café

    60 Min. · Material: Papiertischdecken, dicke Stifte, drei Tische

    Drei Tische, je eine Frage, beschreibbare Decken. In drei Runden von je 15 Minuten wechseln alle den Tisch, nur eine Gastgeberin bleibt und erzählt den Neuen, was bisher gesagt wurde. Am Ende stellen die Gastgeberinnen die Ergebnisse vor.

  • Kopfstand

    30 Min. · Material: Flipchart, Stifte

    Dreht die Frage um, etwa: Wie bringen wir die Eingewöhnung garantiert zum Scheitern? Sammelt zehn Minuten lang alles, auch Übertriebenes. Dann sucht ihr zu jedem Punkt das Gegenteil und schaut, was davon schon klappt.

  • Kollegiale Fallberatung

    40 Min. · Material: keins

    In der Kleingruppe schildert eine Kollegin eine echte Situation, ohne Namen von Kindern. Die anderen fragen nach und sammeln dann Ideen, während sie nur zuhört. Am Ende sagt sie, was sie ausprobieren will.

  • Rundgang auf Kinderhöhe

    30 Min. · Material: Klemmbretter, Stifte

    Geht zu zweit durchs Haus und schaut alles aus der Hocke an: Was könnt ihr von dort sehen und erreichen, was nicht? Die Kita ist leer, ihr habt also Ruhe dafür. Notiert drei Beobachtungen und bringt sie in die große Runde.

  • Fishbowl

    30 Min. · Material: Stühle

    Vier oder fünf diskutieren in einem kleinen Kreis in der Mitte, die anderen hören außen zu. Ein Stuhl innen bleibt frei: Wer etwas sagen will, setzt sich dazu, danach geht jemand anderes raus. Gut, wenn das Team uneins ist.

Ergebnisse festhalten

Was nicht aufgeschrieben ist und keinen Namen trägt, ist im Alltag schnell wieder weg.

  • Textwerkstatt

    30 Min. · Material: Konzeption als Ausdruck, Laptop oder Papier

    Jedes Paar übernimmt einen Absatz und schreibt ihn neu, in höchstens fünf Sätzen, die auch Eltern verstehen. Lest die Entwürfe vor. Die Gruppe ändert nur, was inhaltlich nicht stimmt, den Feinschliff macht später eine Person.

  • Galerierundgang

    10 Min. · Material: Plakate, Kreppband, Haftzettel

    Hängt alle Ergebnisse auf und geht herum wie in einer Ausstellung, gern mit dem Kaffee in der Hand. Wer etwas ergänzen möchte, klebt einen Haftzettel dazu. Die Moderation greift die Zettel danach auf.

  • Wer macht was bis wann

    15 Min. · Material: Flipchart, Stifte

    Zeichnet drei Spalten: Aufgabe, Name, Datum. Jede Aufgabe bekommt genau einen Namen, nie „alle“. Tragt die Termine gleich in den Jahresplan ein und legt fest, in welcher Teamsitzung ihr wieder draufschaut.

  • Parkplatz leeren

    5 Min. · Material: Flipchart

    Geht das Blatt mit den zurückgestellten Themen durch. Jeder Punkt bekommt einen Termin, etwa die nächste Teamsitzung, oder ihr streicht ihn gemeinsam. So fragt sich später niemand, was aus dem eigenen Thema geworden ist.

  • Fotoprotokoll

    5 Min. · Material: Handy

    Eine Person fotografiert alle Plakate, bevor sie abgehängt werden. Die Bilder kommen mit der Aufgabenliste in eine Datei, langes Abtippen fällt weg. Schickt sie innerhalb einer Woche ans ganze Team.

Abschluss

Zum Schluss kommen noch einmal alle zu Wort, und der Tag bekommt ein klares Ende.

  • Koffer und Papierkorb

    10 Min. · Material: Flipchart, Haftzettel, Stifte

    Zeichnet einen Koffer und einen Papierkorb aufs Flipchart. Auf Haftzettel schreiben alle: Was nehme ich von heute mit? Was lasse ich hier? Dann klebt ihr die Zettel auf und lest je einen davon vor.

  • Brief an mich selbst

    10 Min. · Material: Postkarten, Umschläge, Stifte

    Alle schreiben auf eine Karte, was sie ab morgen anders machen wollen, und stecken sie in einen Umschlag mit dem eigenen Namen. Die Leitung sammelt die Umschläge ein und verteilt sie nach drei Monaten in der Teamsitzung.

  • Rückenpost

    15 Min. · Material: Papier, Kreppband, Stifte

    Klebt euch gegenseitig ein Blatt auf den Rücken. Alle gehen herum und schreiben einander auf, was sie an der Person schätzen. Danach nehmen alle ihr Blatt ab und lesen es.

  • Ortswechsel

    2,5 Std. · Material: je nach Idee

    Ihr lasst Flipchart und Stifte liegen und macht zusammen etwas ganz anderes, ohne Thema und ohne Protokoll. Verabredet vorher: Über Dienstpläne wird heute Nachmittag nicht gesprochen. Ideen für eure Stadt findet ihr weiter unten.

  • Blitzlicht

    5 Min. · Material: keins

    Alle sagen der Reihe nach einen Satz: Wie gehe ich aus diesem Tag? Niemand kommentiert, niemand diskutiert.

12 Themen für euren Konzeptionstag

Nehmt euch ein Hauptthema vor, eine ganze Konzeption überarbeitet ihr nicht an einem Tag. Bei Kinderschutz und Partizipation geht es auch um eine Pflicht: § 45 SGB VIII knüpft die Betriebserlaubnis unter anderem an ein Konzept zum Schutz vor Gewalt und an Verfahren für Beteiligung und Beschwerde.

  • Leitbild und Bild vom Kind

    • Steht in unserem Leitbild noch, was wir im Alltag tun?
    • Welches Bild vom Kind zeigt sich in unseren Regeln?
    • Würden neue Eltern uns darin wiedererkennen?
  • Eingewöhnung

    • Nach welchem Modell gewöhnen wir ein, und passt es noch zu unseren Gruppen?
    • Woran merken wir, dass die Eingewöhnung abgeschlossen ist?
    • Was brauchen Eltern in diesen Wochen von uns?
  • Partizipation der Kinder

    • Worüber entscheiden die Kinder bei uns wirklich selbst?
    • Wie können sich Kinder beschweren, auch die, die noch nicht sprechen?
    • Wo entscheiden wir aus Gewohnheit für sie?
  • Kinderschutz

    • Kennen alle im Team unser Schutzkonzept, und wann haben wir es zuletzt überprüft?
    • Was tun wir bei einem Verdacht, und wer ist unsere insoweit erfahrene Fachkraft?
    • Wo sind Nähe und Grenzen bei uns heikel, etwa beim Wickeln oder Schlafen?
  • Beobachtung und Dokumentation

    • Welche Verfahren nutzen wir, und was machen wir mit den Ergebnissen?
    • Wann ist im Dienstplan wirklich Zeit dafür?
    • Wie erfahren Kinder und Eltern, was wir beobachten?
  • Zusammenarbeit mit Eltern

    • Welche Eltern erreichen wir gut, welche kaum, und warum?
    • Wie gehen wir mit Beschwerden um?
    • Wann beziehen wir den Elternbeirat ein?
  • Übergang zur Schule

    • Was ist im letzten Kita-Jahr bei uns anders?
    • Mit welchen Grundschulen sprechen wir, und wie oft?
    • Wie verabschieden wir die Kinder?
  • Sprache

    • Wo fördern wir Sprache im Alltag, ohne dass es ein eigenes Angebot ist?
    • Wie gehen wir mit Mehrsprachigkeit um?
    • Wann sprechen wir Eltern an, wenn ein Kind mehr Unterstützung braucht?
  • Raumkonzept

    • Welche Räume nutzen die Kinder wirklich, welche stehen oft leer?
    • Wo finden Kinder Ruhe, wo können sie toben?
    • Was erreichen sie ohne unsere Hilfe?
  • Inklusion und Vielfalt

    • Wo lernen Kinder mit und ohne Behinderung bei uns wirklich zusammen, wo nicht?
    • Welche Familien, Sprachen und Feste kommen in unseren Büchern und Ritualen vor?
  • Essen und Schlafen

    • Wer entscheidet, was und wie viel ein Kind isst?
    • Wie regeln wir Schlafen und Ruhen, wenn Eltern sich etwas anderes wünschen?
  • Zusammenarbeit im Team

    • Wie kommen neue Kolleginnen bei uns an?
    • Wie geben wir einander Rückmeldung?
    • Was gilt, wenn Personal fehlt, und wer entscheidet, was dann entfällt?

Elterninfo: früh Bescheid geben

Ein Schließtag heißt für Eltern: Sie müssen die Betreuung anders regeln und oft einen Urlaubstag nehmen. Je früher der Termin feststeht, desto leichter geht das. Tragt ihn in den Jahresplan ein und erinnert ein paar Wochen vorher daran. Manche Bundesländer setzen Fristen oder verlangen, dass der Elternbeirat gehört wird. Euer Träger weiß, was bei euch gilt.

Liebe Eltern, am [Datum] bleibt die Kita [Name der Kita] wegen unseres Konzeptionstags geschlossen. An diesem Tag arbeitet das ganze Team an unserer pädagogischen Konzeption. [Falls schon fest:] Diesmal geht es um [Thema]. Bitte für diesen Tag eine andere Betreuung einplanen. [Falls vorhanden:] Anmeldung zur Notbetreuung bis [Frist] bei [Name]. Am [nächster Öffnungstag] sind wir wie gewohnt ab [Uhrzeit] für die Kinder da. Was wir erarbeitet haben, steht danach am Aushang. Bei Fragen: [Telefon oder E-Mail]. Herzliche Grüße [Name] und das Team der Kita [Name der Kita]

Häufige Fragen

Wie viele Konzeptionstage und Schließtage darf eure Kita im Jahr haben?

Das ist von Bundesland zu Bundesland und von Träger zu Träger verschieden, auch die Frage, ob Konzeptionstage zu den Schließtagen zählen. Darum nennen wir hier keine Zahl. Fragt bei eurem Träger nach.

Bleibt die Kita am Konzeptionstag geschlossen?

In der Regel ja, denn das ganze Team arbeitet gemeinsam. Ob es eine Notbetreuung gibt, hängt von Bundesland und Träger ab. Schreibt es gleich in die Elterninfo.

Wer moderiert den Konzeptionstag?

Das kann die Leitung oder eine Kollegin übernehmen. Wer moderiert, hält sich mit der eigenen Meinung zurück. Geht es um ein heikles Thema oder um die Leitung selbst, holt euch die Fachberatung oder eine Moderatorin von außen dazu.

Müssen wir Änderungen an der Konzeption melden?

Das ist Sache des Trägers: Er muss Änderungen der Konzeption unverzüglich der zuständigen Behörde anzeigen (§ 47 SGB VIII). Gebt ihm die neue Fassung deshalb weiter, sobald sie fertig ist.

Passt der Ablauf auch für einen pädagogischen Tag?

Ja. Stellt einen Impuls zum Schwerpunktthema an den Anfang, etwa von einer Kollegin oder von außen, und kürzt dafür das Themensammeln. Danach klärt ihr mit World Café oder Kopfstand, was das für eure Kita heißt.

Was ist ein guter Einstieg und Abschluss für einen Teamtag?

Zum Einstieg reicht etwas Kurzes wie das Stimmungsbarometer oder die Aufstellung im Raum, dann startet ihr direkt mit der gemeinsamen Aktivität. Zum Abschluss passen Blitzlicht oder Rückenpost, beides ist persönlich und schnell vorbereitet.

Ideen für den gemeinsamen Nachmittag

Nach der Konzeptarbeit tut es gut, gemeinsam etwas ganz anderes zu machen. Auf unserer Seite für Kita-Teams findet ihr Ideen vom Kräuterspaziergang bis zur Schokoladenführung, mit Preis, Gruppengröße und Dauer auf einen Blick. Dort wählt ihr eure Stadt: Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg oder München.